@ Katharina
Das ist nicht wahr, sondern Satire.
Traurig macht es mich persönlich nicht, ich finde die Grafik witzig.
Auch wenn meine Informationsquellen solche Begriffe wie Zickenkrieg eigentlich nicht benutzen.
Über die Beschreibung von Meinungsverschiedenheiten unter Frauen hatte ich mir bis jetzt zugegebenermaßen noch keine Gedanken gemacht, ein generell merkwürdiges Verhältnis zum (gerade politischen) Diskurs ist mir allerdings schon in vielen Medien aufgefallen. Da werden in Nachrichtensendungen mit süffisantem Lächeln wichtige Meinungsverschiedenheiten als “Hickhack” auf Kindergartenniveau abgetan, so als gäbe es in einer Demokratie nichts peinlicheres, als unterschiedlicher Meinung zu sein.
@Claus:
Der Witz ist, dass die Frau erstmal den Posten kriegen muss. (bezogen auf den statistischen Durchschnitt) Und wenn sie den dann doch kriegt, wird sie nur selten Powerfrau genannt, sondern ebenfalls Zicke.
Oder “Powerfrau” so eingesetzt, dass es wie ein Euphemismus für “Kampflesbe” (sexuelle Orientierung egal ) wirkt. Oder frau wird vorgeworfen, sie hätte sich hochgeschlafen (bei Männern: “aktives Networking”).
Aber kompromisslose Machtkämpfer sind immer unbeliebt, egal welches Geschlecht.
Das kann auch schon vorkommen, ich persönlich habe das jedoch noch nicht erlebt. Aus meiner eigenen Erfahrung kenne ich eher folgende Interpretation solcher Situationen:
– ist dieser Jemand männlich: ist es eine talentierte Führungskraft
– ist dieser Jemand weiblich: ist es eine Kampflesbe
dass “diskussion”, “debatte” oder einfach “meinungsaustausch” gar nicht vorkommt, beschreibt die berichterstattung recht schön — offenbar geht es für deutsche medien gar nicht, dass man verschiedener meinung sein kann, ohne sich an’s leben zu wollen.
LOL ! ach ne, KREISCH !!
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Präzise auf den Punkt gebracht! Vielen Dank!
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Traurig, nicht lustig. Aber trotzdem wahr. Leider.
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“Deutsche Medien” = BILD + SpOn?
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@Mort
Ach, da gibt’s schon noch ein paar mehr:
http://www.google.de/search?hl=de&q=zickenkrieg&as_qdr=m&as_drrb=q&sa=N&tbs=nws:1,ar:1
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Immerhin, die Berliner Morgenpost haelt sich nicht an die Regel und nennt den Konflikt um Ballack einen Zickenkrieg…
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Tja, offenbar gibt es Ausnahmen, in denen “Zickenkrieg” tatsächlich den “Kampf”-Stil statt das Geschlecht der Beteiligten beschreibt.
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@vinz
Luschdig auch, daß gleich das erste Suchergebnis „Ballack“ im Titel hat.
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@ Katharina
Das ist nicht wahr, sondern Satire.
Traurig macht es mich persönlich nicht, ich finde die Grafik witzig.
Auch wenn meine Informationsquellen solche Begriffe wie Zickenkrieg eigentlich nicht benutzen.
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Über die Beschreibung von Meinungsverschiedenheiten unter Frauen hatte ich mir bis jetzt zugegebenermaßen noch keine Gedanken gemacht, ein generell merkwürdiges Verhältnis zum (gerade politischen) Diskurs ist mir allerdings schon in vielen Medien aufgefallen. Da werden in Nachrichtensendungen mit süffisantem Lächeln wichtige Meinungsverschiedenheiten als “Hickhack” auf Kindergartenniveau abgetan, so als gäbe es in einer Demokratie nichts peinlicheres, als unterschiedlicher Meinung zu sein.
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Auch auf die Gefahr hin, als Spielverderber zu gelten,
möglich wäre auch die Grafik: Konkurrenzkamp im Job
jemand sticht einen anderen aus beim Wettbewerb um einen Posten, weil er
weiß, was er wert ist,
Durchsetzungskraft hat
selbstbewusst ist
—- ist dieser jemand weiblich: POWERFRAU
—- ist dieser jemand männlich:
Alphatier/Macho/Hahnenkämpfe/Revierkämpfe/machtgeil/Schwanzvergleich
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@Claus:
Der Witz ist, dass die Frau erstmal den Posten kriegen muss. (bezogen auf den statistischen Durchschnitt) Und wenn sie den dann doch kriegt, wird sie nur selten Powerfrau genannt, sondern ebenfalls Zicke.
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Oder “Powerfrau” so eingesetzt, dass es wie ein Euphemismus für “Kampflesbe” (sexuelle Orientierung egal
) wirkt. Oder frau wird vorgeworfen, sie hätte sich hochgeschlafen (bei Männern: “aktives Networking”).
Aber kompromisslose Machtkämpfer sind immer unbeliebt, egal welches Geschlecht.
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Das kann auch schon vorkommen, ich persönlich habe das jedoch noch nicht erlebt. Aus meiner eigenen Erfahrung kenne ich eher folgende Interpretation solcher Situationen:
– ist dieser Jemand männlich: ist es eine talentierte Führungskraft
– ist dieser Jemand weiblich: ist es eine Kampflesbe
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Pingback: Genderblog » … dann ist es Zickenkrieg!
100% wahr! Einfach der Hammer, das stimmt so was von
Eine Super-Graphik
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dass “diskussion”, “debatte” oder einfach “meinungsaustausch” gar nicht vorkommt, beschreibt die berichterstattung recht schön — offenbar geht es für deutsche medien gar nicht, dass man verschiedener meinung sein kann, ohne sich an’s leben zu wollen.
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Für den Block „Streit“ (links unten) schlage ich vor:
[ Gewalt gegen Frauen ]
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Pingback: Fundstücke 26 – Halbzeit « Die Ausrufer
Zuweilen können aber auch Männer Zicken sein.
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